Wie kannst du Yoga in deinen Alltag integrieren?

Vielleicht wolltest du schon längst mit Yoga anfangen und fragst dich, wie du das tun sollst, dass du nicht nur anfängst, sondern auch dran bleibst? Dass du Freude am Üben hast und das tägliche Üben zu einer angenehmen Routine wird?

Das neue Jahr ist da und mit ihm auch neue Vorsätze: abnehmen, mehr Sport machen, gesünder essen, weniger Zeit auf Facebook und dafür mehr Zeit mit der Familie und mit den Freunden verbringen usw. Wer kennt das nicht…

Einer der schönen Vorsätze ist regelmäßig Yoga machen. Yoga ist etwas Wunderbares. Es dehnt und kräftigt den Körper, beruhigt den Geist und regt die Selbstheilungskräfte an. Doch wie bei vielen anderen Sachen tut dem Körper und Geist die Regelmäßigkeit gut: einmal pro Woche in einen Yoga-Kurs zu gehen oder auch zu Hause selber zu üben.

Ich selbst übe möglichst täglich, immer in der Früh. Es gehört zu meinem Beruf als Luna Yoga Lehrerin, es ist Freude und Notwendigkeit zugleich. Doch es ist nicht immer so gewesen. Auch wenn ich Yoga schon sehr lange mache (angefangen habe ich mit 17), hatte ich noch vor meiner Luna Yoga Ausbildung Phasen, in denen ich für das tägliche Üben überhaupt keine Energie hatte. Die Matte auszurollen, mich auf die Matte hinzulegen und mir 20-30 Minuten Yoga zu gönnen, hat mich phasenweise sehr viel Kraft gekostet. Ich musste mich tatsächlich überreden, etwas zu tun. Doch mit der Zeit habe ich meine eigene Yoga-Routine doch entwickelt und jetzt bin ich sehr dankbar dafür.

In diesem Artikel habe ich drei Punkte zusammengefasst, dank denen das regelmäßige Üben bei mir geklappt hat und wie es auch bei dir funktionieren kann:

1) ANFANGEN: Übe das, was dir Freude macht

Um mit Yoga anfangen zu können, musst du nicht eine fixe Reihe an Übungen üben. Such dir lieber eine Yoga-Übung aus, die dir gefällt und dir Freude macht und mach sie einfach, wenn es dir danach ist. Du musst dir nicht extra Zeit dafür nehmen, du musst dich nicht einmal umziehen oder deine Yoga-Matte ausrollen. Es gibt viele Yoga-Übungen, die du immer wieder auch im Stehen machen kannst – sei es der Baum, die Amazone oder der Planetengruß. Im Laufe des Tages gibt es etliche kurze Pausen und Zwischenphasen, wann du ein bisschen üben kannst. Der Körper bekommt mehr Sauerstoff und Energie, der Geist beruhigt sich und deine Vitalität steigt.

„Als ich angefangen habe, regelmäßig Luna Yoga zu üben, habe ich mir ein paar Übungen im Stehen ausgesucht, die ich auch im Büro als eine kleine Pause zwischendurch gemacht habe. Es war für mich Freude und Belohnung zugleich. Ich habe mich dran gewöhnt, regelmäßig etwas für mich zu tun, und zwar mit Leichtigkeit und ohne Anstrengung. Meine Sehnsucht nach einem guten Gefühl und nach dem Üben wurde größer und die Zeit, die ich dann mit Üben verbracht habe, länger… Denn der Appetit kommt oft mit dem Essen.“

2) ZUR ROUTINE WERDEN: Übe das, was dein Körper braucht

Deine eigene Yoga-Praxis ist viel leichter, wenn du die Übungen übst, die deinen aktuellen Befindlichkeiten entsprechen und die dein Körper und Geist gerade brauchen. Bei Frauen können die Übungen nach der aktuellen Zyklus- oder Lebensphase variieren: Frauen, die gerade ihre Tage haben brauchen beispielsweise etwas anderes als Frauen, die von Hitzewallungen geplagt werden.

„Meine Luna Yoga Kurse gestalte ich oft intuitiv und reagiere darauf, was die Teilnehmerinnen im Kurs brauchen und was für sie gerade aktuell ist. Denn einer meiner Grundsätze lautet: eine Yoga-Übung soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. In privaten Luna Yoga Stunden gestalte ich das Übungsprogramm genau für die Klientin und ihre aktuellen Themen – seien sie körperlicher oder seelischer Natur.“

3) DRANBLEIBEN: Gutes Gefühl als Belohnung und Motivation

Das Gefühl nach dem Yoga muss viel stärker sein, als vor dem Yoga. Wenn du weißt, wie du dich nach dem Yoga fühlst, bist du viel motivierter und das Üben geht viel leichter.

„Früher habe ich eher am Abend geübt, um den Arbeitstag ausklingen zu lassen. Yoga in der Früh war für mich unvorstellbar – weil ich ein Abendmensch bin. Mit der Zeit habe ich mir das Üben in der Früh doch angewöhnt und beobachten können, dass mein Tag ganz anders verläuft, wenn ich mir in der Früh Luna Yoga gönne als ohne Luna Yoga. Dass mir das Üben frische Energie, gute Konzentration und eine große Portion Gelassenheit schenkt und mich durch ganzen Arbeitstag begleitet. Denn bei mir gilt nicht: „zuerst werde ich ‚dies und jenes‘ erledigen und erst dann üben”, sondern umgekehrt. Wenn ich mir zuerst die Zeit zum Üben nehme, kann ich ‚dies und jenes‘ viel schneller und mit viel mehr Leichtigkeit erledigen.“

Wenn du mit Yoga anfängst, deine Yoga-Praxis zur Routine machst und dran bleibst, fragst du dich vielleicht – wie lange solltest du üben? Ich würde sagen: so lange es dir Freude und Spaß macht. Denn die innere Freude ist unser Kompass, der uns zeigt, was uns gut tut. Wenn du dich jedoch nach einer zeitlichen Angabe orientieren möchtest, sind 20 Minuten ausreichend, denn etwa in 20 Minuten kann unser System von Aktivität zur Ruhe umschalten.

Ich wünsche dir ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr und falls du dir Inspiration oder Unterstützung für deine eigene Yoga-Praxis wünscht, bin ich gern in meinen fortlaufenden Kursen, Workshops und privaten Einzelstunden für dich da.

Alles Liebe,

Simona

Luna Yoga ist eine weiche, weibliche und wohltuende Art von Yoga. Luna Yoga Übungen beleben den ganzen Körper, kräftigen die Muskeln, regen Selbstheilungskräfte an und wirken sehr entspannend. Durch die sanfte und achtsame Art wird beim Üben insbesondere das Becken belebt und Fruchtbarkeit (im eigenen sowie übertragenen Sinne), Kreativität und Lebensfreude gefördert. Viele Zwischenentspannungen und Nachspürphasen schenken innere Ruhe, Gelassenheit und tiefe Entspannung.